Umweltbildungsprojekt „Natur zum Anfassen“ von enviaM und MITGAS in Wanninchen gestartet
Das Team der Naturwacht und der Heinz Sielmann Stiftung erwarten knapp 300 Kinder
Pünktlich zum neuen Schuljahr startete am 8. September das Umweltbildungsprojekt „Natur zum Anfassen“ von enviaM und MITGAS im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum in Wanninchen. Das länderübergreifende Umweltbildungsprojekt findet bereits zum 17. Mal statt. Das Natur-Erlebniszentrum ist seit dem vergangenen Jahr Projektpartner und Austragungsort. Insgesamt werden bis 2. Oktober 292 Kinder aus sieben Schulen erwartet.
Zum Auftakt der vierwöchigen Veranstaltungsreihe kamen die Kinder der 3. und 4. Klasse aus der Heinz Sielmann Grundschule in Crinitz nach Wanninchen. Der Exkursionstag bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Umwelt auf spannende und anschauliche Weise zu entdecken und Natur unmittelbar zu erleben. Beim Unterricht im Grünen werden Neugier und Entdeckerfreude geweckt, Kreativität angeregt sowie soziale und kognitive Kompetenzen gestärkt.
Wildes Leben – Wer wohnt in Hecke, Laub und Steinhaufen?
Der diesjährige Themenschwerpunkt lädt die Kinder dazu ein, die oft verborgenen Lebensräume direkt vor ihrer Haustür genauer unter die Lupe zu nehmen. Auf dem weitläufigen Gelände des Natur-Erlebniszentrums und im nahegelegenen Görlsdorfer Wald gehen sie auf Spurensuche, beobachten Tiere und Pflanzen und erforschen, welche Arten in Hecken, zwischen Steinen und im Laub ein Zuhause finden. Dabei erfahren die Teilnehmenden, wie die verschiedenen Lebensräume miteinander verbunden sind und welche Bedeutung ihre Bewohner für das Ökosystem haben.
Gemeinsam für mehr Naturverständnis
Für das Umweltbildungsprojekt „Natur zum Anfassen“ schließen sich die Kolleginnen und Kollegen der Heinz Sielmann Stiftung und die Ranger des Naturparks Niederlausitzer Landrücken zusammen. So können selbst große Klassenverbände in kleine Gruppen aufgeteilt werden. „Das erleichtert uns die Wissensvermittlung und intensiviert das Erlebnis in der Natur“, sagt Anna Polls, Mitarbeiterin für Umweltbildung bei der Heinz Sielmann Stiftung. Praktische Forschungsaufgaben und spielerische Teamaktionen machen ökologische Zusammenhänge erlebbar und fördern zugleich den Zusammenhalt und die Freude am gemeinsamen Entdecken und Gestalten.
Die Schülerinnen und Schüler sammeln eigene Erfahrungen, lösen Aufgaben gemeinsam und setzen sich aktiv mit der heimischen Tier- und Pflanzenwelt auseinander. So verbindet der Projekttag Wissen mit Naturerlebnis und stärkt das Bewusstsein der Kinder für die Bedeutung vielfältiger Lebensräume. Sie erfahren, wie sie selbst zum Schutz der Natur beitragen und verantwortungsvoll mit ihrer Umwelt umgehen können.
Pressefotos
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