Wanninchen –
eine Landschaft im Wandel

Vielfalt erleben

Aktuelles aus Wanninchen
© Ralf Donat

Unsere Veranstaltungstipps

im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum

20. Juli: Fotokurs für Kinder
Ein Naturfotograf nimmt die Teilnehmenden mit auf Motivsuche auf dem Gelände des Natur-Erlebniszentrums in Wanninchen. Dazu gibt er Tipps für die richtige Einstellung der eigenen Kamera und vieles mehr. Für die Teilnahme ist es von Vorteil, die eigene Ausrüstung mitzubringen. Auf Anfrage kann eine Digitalkamera ausgeliehen werden.

22. bis 24. Juli: Kinderferienprogramm "WeltenWandel in Wanninchen"
Im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum geht es in diesem Sommer auf eine Reise durch die Welten. Jeder Ferienprogramm-Tag taucht ein in eine andere Welt, die wir gemeinsam entdecken. Themen wie Plastik im Alltag, der Wasserverrbauch oder die Natur vor der Haustür bieten spannende Einblicke für Kinder zwischen 8 und 11 Jahren.

28. Juli: Familienwanderung "Schau mal, was da flattert"
Gemeinsam mit dem Experten Fred Niepraschk begeben sich die Teilnehmenden auf einen Streifzug über die wilden Wiesen Wanninchens. Dabei werden die Arten gemeinsam bestimmt und viel Wissenswertes über die spannende Welt der Schmetterlinge erklärt.

Alle Informationen rund um unsere Veranstaltungen gibt es hier.

Braunkohleabbau - Eingriff in die Natur

WANNINCHEN

war ein kleines Dorf – einst mitten im Wald gelegen

8 Bauerngehöfte – eine Försterei und eine Wassermühle. Nur ein Gehöft blieb davon erhalten. Dieses wurde 1991 Naturschutzstation des Landesumweltamtes Brandenburg und von 1997 bis 2000 Sitz der Naturparkverwaltung. Nach umfangreichen Um- und Ausbaumaßnahmen existiert hier seit 2001 das Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen. Anfangs noch in Trägerschaft des NABU Deutschland und des Biologischen Arbeitskreises „Alwin Arndt“ Luckau, ist es seit 2016 Eigentum der Heinz Sielmann Stiftung.

© Ralf Donat
© Volker Gehrmann

DER TAGEBAU

veränderte die abwechslungsreiche Kulturlandschaft drastisch

und stellte somit die Natur auf die Probe. Die heimische Bevölkerung fand deutliche Worte: „Gott schuf die Lausitz, aber der Teufel vergrub die Kohle darin.“ Viele Menschen mussten damals dem Tagebau weichen und verloren ihr Zuhause und ihre Heimat. Trotz des massiven Eingriffes hat sich die Natur nach Ende des Braunkohleabbaus mit beeindruckender Kraft ihren Lebensraum zurückerobert. Davon profitiert haben auch seltene Pflanzen- und Tierarten, die hier eine neue Heimat fanden.

 

STIEBSDORFER SEE

inmitten einer faszinierenden „Mondlandschaft“

Der Stiebsdorfer See in der 360°-Perspektive vermittelt eindrucksvoll, jene Landschaftsformen, die durch den ehemaligen Tagebau entstanden. Durch den hohen Säuregehalt im Wasser ist dort praktisch kein Leben möglich. Der in der Nähe liegende Schlabendorfer See muss noch Jahrzehnte gekalkt werden, bis sein ökologisches Gleichgewicht hergestellt ist. 

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