Wanninchen –
eine Landschaft im Wandel

Vielfalt erleben

Aktuelles aus Wanninchen

Unsere Veranstaltungstipps

im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum

16. Juni: Tag der "verschwundenen Dörfer"
Diesen Tag widmet das Team des Natur-Erlebniszentrums den abgebaggerten Dörfern der ehemaligen Braunkohleabbaugebiete Schlabendorf-Nord und Schlabendorf-Süd und ihren Bewohner:innen. Gezeigt werden alte Bilder und der Film „Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen“. Außerdem wird der „Wald der verschwundenen Dörfer“ auf dem Gelände eingeweiht.

24. bis 27. Juni: Glühwürmchenwanderungen
Rund um den Johannistag (24. Juni) beginnt jedes Jahr ein herrliches Naturschauspiel. Auf der knapp 2 km langen Wanderung entlang des Görlsdorfer Waldes können die Teilnehmenden dieses Schauspiel erleben. Die Wanderung eignet sich für Erwachsene.

30. Juni: Rad-Expedition im Naturpark
Auf dem Rad geht es bei sommerlichen Wetter durch den Naturpark Niederlausitzer Landrücken. Die geführte Radtour startet am Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum in Wanninchen und führt durch die Bergbaufolgelandschaft. Am Ziel dem Naturschutzgebiet Borcheltsbusch angelangt, geht es nach einer kurzen Picknick-Pause wieder zurück nach Wanninchen.

Alle Informationen rund um unsere Veranstaltungen gibt es hier.

Braunkohleabbau - Eingriff in die Natur

WANNINCHEN

war ein kleines Dorf – einst mitten im Wald gelegen

8 Bauerngehöfte – eine Försterei und eine Wassermühle. Nur ein Gehöft blieb davon erhalten. Dieses wurde 1991 Naturschutzstation des Landesumweltamtes Brandenburg und von 1997 bis 2000 Sitz der Naturparkverwaltung. Nach umfangreichen Um- und Ausbaumaßnahmen existiert hier seit 2001 das Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen. Anfangs noch in Trägerschaft des NABU Deutschland und des Biologischen Arbeitskreises „Alwin Arndt“ Luckau, ist es seit 2016 Eigentum der Heinz Sielmann Stiftung.

© Ralf Donat
© Volker Gehrmann

DER TAGEBAU

veränderte die abwechslungsreiche Kulturlandschaft drastisch

und stellte somit die Natur auf die Probe. Die heimische Bevölkerung fand deutliche Worte: „Gott schuf die Lausitz, aber der Teufel vergrub die Kohle darin.“ Viele Menschen mussten damals dem Tagebau weichen und verloren ihr Zuhause und ihre Heimat. Trotz des massiven Eingriffes hat sich die Natur nach Ende des Braunkohleabbaus mit beeindruckender Kraft ihren Lebensraum zurückerobert. Davon profitiert haben auch seltene Pflanzen- und Tierarten, die hier eine neue Heimat fanden.

 

STIEBSDORFER SEE

inmitten einer faszinierenden „Mondlandschaft“

Der Stiebsdorfer See in der 360°-Perspektive vermittelt eindrucksvoll, jene Landschaftsformen, die durch den ehemaligen Tagebau entstanden. Durch den hohen Säuregehalt im Wasser ist dort praktisch kein Leben möglich. Der in der Nähe liegende Schlabendorfer See muss noch Jahrzehnte gekalkt werden, bis sein ökologisches Gleichgewicht hergestellt ist. 

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