© Ralf Donat

Wanninchen –
eine Landschaft im Wandel

Vielfalt erleben

Aktuelles aus Wanninchen

Unsere kommenden Veranstaltungen

30. und 31. Oktober, ab 16:30 Uhr
Kranichbeobachtungen
Nutzen Sie noch einmal die Chance Kraniche bei ihrem abendlichen Einflug zu beobachten. Das Gelände des Natur-Erlebniszentrums in Wanninchen ist aktuell der beste Beobachtungspunkt für den herbstlichen Vogelzug. Gänse, Schwäne, Enten und natürlich die Kraniche teilen sich in diesen Wochen die Rastplätze im Naturpark Niederlausitzer Landrücken. Ein tolles Naturschauspiel für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren.

30. Oktober, 17 bis 21 Uhr
Nachts im Museum "Halloween-Spezial"
Klein und Groß begeben sich gemeinsam an diesem Freitag auf die Spuren nachtaktiver Tiere. Mitarbeiterinnen der Heinz Sielmann Stiftung informieren dabei über die Lebensweise und einen tierisch guten Orientierungssinn in der Dunkelheit. Um bei der Nachtwanderung selbst nicht im Dunklen zu stehen, werden vorher kleine Laternen gebastelt. Damit kein hungriger Magen die Tiere der Nacht vertreibt, kochen die Teilnehmenden bei gutem Wetter über offenem Feuer. Wer möchte, kann sich verkleiden. Eine Anmeldung ist in jedem Fall erforderlich.

Alle Informationen und Preise rund um unsere Veranstaltungen gibt es hier.

Braunkohleabbau - Eingriff in die Natur

WANNINCHEN

war ein kleines Dorf – einst mitten im Wald gelegen

8 Bauerngehöfte – eine Försterei und eine Wassermühle. Nur ein Gehöft blieb davon erhalten. Dieses wurde 1991 Naturschutzstation des Landesumweltamtes Brandenburg und von 1997 bis 2000 Sitz der Naturparkverwaltung. Nach umfangreichen Um- und Ausbaumaßnahmen existiert hier seit 2001 das Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen. Anfangs noch in Trägerschaft des NABU Deutschland und des Biologischen Arbeitskreises „Alwin Arndt“ Luckau, ist es seit 2016 Eigentum der Heinz Sielmann Stiftung.

© Ralf Donat
© Volker Gehrmann

DER TAGEBAU

veränderte die abwechslungsreiche Kulturlandschaft drastisch

und stellte somit die Natur auf die Probe. Die heimische Bevölkerung fand deutliche Worte: „Gott schuf die Lausitz, aber der Teufel vergrub die Kohle darin.“ Viele Menschen mussten damals dem Tagebau weichen und verloren ihr Zuhause und ihre Heimat. Trotz des massiven Eingriffes hat sich die Natur nach Ende des Braunkohleabbaus mit beeindruckender Kraft ihren Lebensraum zurückerobert. Davon profitiert haben auch seltene Pflanzen- und Tierarten, die hier eine neue Heimat fanden.

 

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